BJC Buchen – Dreikönigsturnier 2018

Das Sportzentrum „Odenwald“ wurde an den Spieltagen des traditionellen Dreikönigsturniers des BJC Buchen wiederum zum Magneten für die Tischtennisspieler/innen der Region Odenwald-Tauber. 90 Zweier-Team bei Damen und Herren forderten von der Turnierleitung großes Organisationstalent und brachten Helfer  und Service beim 15-stündigen Tischtennisturnier an die Grenzen der Belastbarkeit.  Etwas ruhiger ging es mit 9 Stunden beim Nachwuchs und den Senioren am zweiten Tag zu. Mehr als Farbtupfer waren die Teilnehmer/innen der angrenzenden Tischtennis-Regionen Heidelberg, Hohenlohe, Würzburg und Miltenberg. Auf 16 Tischen boten die Tischtennis-Cracks ihrem Publikum auf der sehr gut besetzten Tribüne und unter idealen Bedingungen spannenden Wettkampfsport auf hohem Niveau. Der über die Grenzen der Region angesehene Tischtennisverein in Buchen zeigte sich als guter Gastgeber für die Tischtenniselite und strich für die Ausrichtung wiederum großes Lob der Teilnehmer ein.

Dem neuen BJC-Vorsitzenden fiel es aufgrund der gelungenen Großveranstaltung leicht, ein positives Fazit zu ziehen.  Lukas Dörr lobte das enorme  Engagement der Vereinsmitglieder, die drei Tage im Einsatz waren und großen Anteil am guten Gelingen der Veranstaltung hatten. Er dankte besonders Oberschiedsrichtern Felix Joch und der Turnierleitung, sowie Kassier Lukas Joch. In seinen Dank schloss er auch das Küchenteam unter der Regie von Jonas Joch, Benedikt Münch und Lorenz Müller, sowie die tatkräftigen Aktiven bei Auf- und Abbau ein.

Ballwechsel auf höchstem Niveau

Mit hochklassigem Tischtennissport verwöhnte ein ausgeglichenes Starterfeld in der Herrenklasse S seine zahlreichen Zuschauer beim Dreikönigsturnier in Buchen. Zu Beginn der Rückrunde bestätigten die Spitzenspieler im „Odenwald-Sportzentrum“ größtenteils die erspielten QTTR-Werte, die ab 1700 bis zum Höchstwertnahe an die 2000 Punkte reichten und das Leistungsvermögen der einzelnen Spieler angeben. Die Topgesetzten Markus Schmitt-Önder Yenidede (FC Lohrbach-SV Adelsheim) waren sehr ausgeglichen besetzt, mussten sich allerdings strecken, bevor der Gruppensieg feststand. Mit deutlichen Siegen in der Hauptrunde bestätigten sie ihre Favoritenstellung. Auch im Halbfinale waren die Spitzenspieler aus der Verbandsklasse und Verbandsliga  gegen Jannik Frey-Aleksandar Savanovic (FC Lohrbach-VfB Waldstadt) unangefochten. Im Finale besiegte die Kombination aus dem Bezirk Mosbach das Unterfranken-Duo Roman Muhin-Jochen Sevenich nach tollen Ballwechseln auf hohem Niveau mit 3:0-Spielen. Die Spieler von der SG Kleinheubach hatten im Halbfinale nach hartem Kampf den Hainstadter Akif Etkü mit seinem Kleinsteinbacher Partner Hai Khanh Nguyen QTTR 2028) aus dem Wettbewerb geworfen.

Mit 62 Einzelspielern und 31 Mannschaften war die Herren A-Klasse nicht nur quantitativ überaus stark besetzt. Bereits in den acht Vorrundengruppen wurde hart um das Weiterkommen in die Ko-Runde gekämpft, die nur der jeweilige Gruppenerste erreichte.  Knappe Spiele und große Kampfkraft kennzeichneten den Wettbewerb mit QTTR-Werten bis 1700 Punkten.

Ausgeglichenes Starterfeld

Neben der spielerischen Qualität war in der KO-Runde besonders die mentale Stärke gefordert. Knappe Erfolge waren an der Tagesordnung und zwangen die Mannschaften an ihre Leistungsgrenzen. Im Viertelfinale und im Halbfinale fiel die Entscheidung über das Weiterkommen erst im Schlussdoppel, das nicht selten im fünften Satz oder gar in der Verlängerung entschieden wurde. Im Endspiel zeigten die Mosbach Alexander Becker-Philipp Zak (VfB Waldstadt) besondere kämpferische Qualitäten und holten sich nach klaren Rückständen mit jeweils knappen 3:2-Erfolgen gegen die Buchener Lokalmatadoren Robin Scheuermann und Patrick Schleißinger den Siegerpokal. Im Halbfinale hatten sich Jonas Semar-Paul Zeus (FC Lohrbach) und Eugen Albrecht-Jonas Joch (BJC Buchen) verabschiedet und mussten mit der Bronzemedaille vorlieb nehmen.

In der mit 24 Zweier-Teams besetzten B-Klasse (bis QTTR 1500 Punkte) kamen die Favoriten vom TTC Edingen-Neckarhausen. Sven Ding-Daniel Vanegas kosteten die Vorunde mit dem längstenSpiel des Tages aus, hatten aber in der Hauptrunde bis ins Finale noch genügend Kräfte ihre Kontrahenten niederzuhalten. Nacheinander mussten die Pohlner-Brüder vom VfB Oberesslingen-Zell und Poorya Farahani-Paul Neumann (TTV Mühlhausen-TSG Heidelberg) zum Sieg gratulieren. Die zweite Hälfte des Tableaus beherrschten Kristian Kindler-Reinhard Starke (TV Kirrlach-TTG Walldorf), die aber im Finale mit 0:3-Spielen das Nachsehen hatten. Der Ex-Buchener Eugen Kraus sicherte sich mit seinem Vereinskameraden Timo Klenk (TSG HD-Rohrbach) den dritten Platz.

In der C-Klasse schlug die Stunde der Jugend. Mit einer Freigabe für den Herrensport ausgestattet blieben Fatih Bekpen und Marco Gramlich (SpVgg Hainstadt) in der Vorrunde und im Halbfinale unangefochten und verwiesen die Heidelberger Kombination Nils Burmeister und Thomas Hoffmann von der TSG Rohrbach  auch im Finale mit 3:0-Spielen deutlich in die Schranken.

„Re-Start“ bei den Damen

Der Tischtenniskreis Miltenberg gab „Starthilfe“ für die Damen-Konkurrenz beim Buchener Dreikönigsturnier. Mit drei Teams auf dem Siegerpodest beherrschten die Unterfranken auch den Wettbewerb. Einmal mehr eroberten Carolin Berberich-Nina Münch (TSV Höchst-TV Hofstetten) den Siegerpokal. Nur knapp hatten Sabine Hench-Natalie Maier (TV Bürgstadt) und die jungen Geschwister Felicia und Lucia Behringer (FC Dörlesberg) das Nachsehen und belegten den Silber- und Bronzerang.

Hohe Wertungen in der Click-TT-Rangliste standen im Senioren-Tableau. Mit Holger Weidenauer (TTC Weinheim) 1933 Punkte und Markus Zeitz (TTC Ludwigshafen-Oppau) 1895 waren die Favoriten schnell herausgefunden. Die beiden Spitzenspieler der Badenliga und Pfalzliga ließen auch im Finale gegen Henrico Matjeka-Marco Henniger (SV Adelsheim-FC Külsheim) keine Zweifel ihrer Stärke aufkommen, mussten allerdings hart um die Pokalverteidigung kämpf. . Über die Bronzemedaillen freuten sich die Hohenloher Kombinationen Gerhard Bauer-Uwe Michel (SV Elpersheim) und Gerhard Leiser-Karl-Heinz Weinisch (TSV Markelsheim-SV Elpersheim).

Starke Leistungen zeigten die Jugendspieler auf den ersten Plätzen, die allesamt mit einer Zweitspielberechtigung bei den Aktiven ausgestattet sind. Nicolai Ruff  und Eric Knaus (VfB Waldstadt) beherrschte den Wettbewerb der Jungen U 18 gegen Jonas Huber – Matteo Homoki (TV Eberbach). Bronzemedaillen gab es für das Hainstadter Quartett Marco Gramlich-Jan Okorafor und Fatih Bekpen-Christopher Preuhs auf den dritten Rang.

In der Spielklasse U 15 gab es die erhofften Pokalsiege für den Tischtennisbezirk Buchen. Fatih Bekpen-Christopher Preuhs ( SpVgg Hainstadt) waren unangefochten und verwiesen Adrian Hettinger-Christian Schlegel (Spvgg Sindolsheim) in einen gut-klassischen Finale auf den zweiten Platz. Bei den Jungen U 13 überraschten die Brüder Tim und Aaron Grab vom TTC Neidenstein. Sie sicherten sich den Siegerpokal vor den Buchenern Patrick Ritter (mit Partner Lars Rögner, TV Weilbach) und Leslie Duchacek (mit Florian Frick, SV Neckarburken).

Lob für Spieler und Ausrichter

In seinem Resümee lobte BJC-Vorsitzender Lukas Dörr die guten Leistungen aller Sportler und dankte ihnen für ihr faires Verhalten und die freiwilligen Schiedsrichterleistungen. So hatte  Oberschiedsrichter Felix Joch (BJC Buchen) bei der überregionalen Großveranstaltung ein leichtes Amt. Lob erhielt auch die gute Organisation und die Turnierleitung, die das große Programm mit 230 Meldungen (115 Zweier-Teams) computergestützt mit dem Click-TT-Turnierprogramm auf insgesamt 16 Tischen reibungslos über die Bühne brachte. Auch das eifrige Küchenteam, das für das leibliche Wohl der Tischtennisspielerinnen und –spieler, sowie deren Betreuer und Fans verantwortlich zeichnete und die Helfer beim Auf- und Abbau schloss der Vereinsvorsitzende in sein Lob ein. Mit Freude hatte er die gute Resonanz auf den Zuschauerrängen registriert, wo sich auch der „Hausherr“ Landrat Dr. Achim Brötel eingefunden hatte, der für 40-jährige Mitgliedschaft im BJC Buchen eine Ehrung erfuhr. Immer mehr wird das Buchener Dreikönigsturnier auch zum Treffpunkt früherer BJC-ler und ehemaligen Spielern der Region Odenwald-Tauber, die den Auftakt des neuen Jahres zu einem Wiedersehen und einem sportlichen Vergleich in der alten Heimat nutzen und zu einem Magnet für Tischtennisspieler/innen aus den umliegenden Regionen der Tischtennis-Verbände Baden, Bayern und Württemberg .                             

 

 

 

 

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